Mein Werdegang in der Fotografie

Im zarten Alter von 12 Jahren schenkten mir meine Eltern eine Pocket-Kamera von Agfa. Damit fing mein fotografischer Werdegang an.
Mit dieser einfachen Kamera hielt ich zahlreiche Momente fest.
Im Jahr 1978 kaufte ich mir dann meine erste Spiegelreflexkamera, eine Minolta X-300 mit dem original Minolta 50mm Objektiv. Kurz darauf erwarb ich ein Tele-Zoom von Maginon ( 80-200mm ).
Anfänglich fotografierte ich nur mit Schwarz/Weiß-Filmen, die ich selber entwickelte und die Fotos auch vergrößerte.
Irgendwann begann ich dann neben den S/W-Filmen auch Diafilme zu verwenden.
Nachdem mir die X-300 nicht mehr reichte, kaufte ich die größere X-700. Nach und nach erwarb ich, meistens auf den damals noch üblichen Fotobörsen, eine ganze Reihe an original Objektiven.
Anfang der 80er Jahre musste ich mich nach einer neuen Kamera umsehen, meine X-700 wollte nicht mehr. Ich ließ sie reparieren und gab sie zusammen mit den ganzen angesammelten Objektive in Zahlung,
um eine Nikon F-601 mit einem 35-70mm Objektiv zu kaufen.Für das gute originale 28-85mm fehlte mir das nötige Kleingeld.
Das ließ ich mir von einem Bekannten aus Hongkong mitbringen und bezahlte dafür etwa die Hälfte des hiesigen Preises.
Nach etwa 2 Jahren verkaufte ich das Gehäuse an einen Freund und besorgte mir die F-801s.Meine Objektivpalette wuchs stetig.
Die F-801s war ein treuer Begleiter, die Kamera ließ mich nie im Stich. Da aber das Bessere des Guten Feind ist, wechselte ich schließlich auf die F-90x ( meine letzte analoge SLR ).
Das Nikkor AF 28-85mm gab ich in Zahlung und tauschte es gegen das Nikkor AF 24-120mm


Fotografiert habe ich von da an fast ausschließlich mit Diafilmen. Nach einer Veranstaltung, bei der Überblendtechnik eingesetzt wurde, kaufte ich mir zwei Kindermann Überblend-Projektoren.
Von da an perfektionierte ich meine Diaschauen (hauptsächlich von Urlauben) immer mehr und spielte parallel zu den Dias Musik ab.



Meine Kamera's


Agfa Pocket
Agfa Pocket

Minolta XG-1
Minolta XG-1


Minolta X-700
Minolta X-700


Nikon F-601
Nikon F-601


Nikon F-801s
Nikon F-801s


Nikon Pronea 6i( APS-Film )
Nikon Pronea 6i


Nikon F-90x
Nikon F-90x


Nikon Coolpix 990
Nikon Coolpix 990


Nikon Coolpix 5700
Nikon Coolpix 5700

Nikon Coolpix SQ ( diese Kamera hatte ich zusätzlich als Hosentaschenkamera)
Nikon Coolpix SQ


Nikon D-70s
Nikon D-70s

Nikon D-90
Nikon D-90

Nikon P-300 (kompakte Kamera für die Hosentasche, die man auch manuell einstellen kann)
Nikon P300

Nikon D-7000 ( nur für 2 Wochen getestet)
Nikon D-7000

Nikon D-7100
Nikon D-7100

Nikon D-7200 ( derzeit als Zweit-Kamera genutzt)
Nikon D-7200
Nikon D-7200


Warum kein Umstieg von DX auf's Vollformat ?

Bei jedem Wechsel auf ein neues Gehäuse stellte sich natürlich auch immer die Frage: "Soll ich auf Vollformat wechseln?"
Auch wenn es inzwischen bezahlbare Vollformat Gehäuse auf dem Markt gibt, bin ich jedesmal zu dem Schluß gekommen, beim DX-Format zu bleiben.
Das hat mehrere Gründe:
- Ich müßte mir neue Objektive kaufen ( man kann zwar DX-Objektive an Nikon-Bodies verwenden, verschenkt aber deren volles Potential ).
- Da mein Qualitätsanspruch im Laufe der Jahre deutlich gestiegen ist, kämen lichtschwache Objektive nicht in Frage.
- Lichtstarke Objektive sind nicht nur teuer, sondern auch schwer und deutlich größer als meine momentan verwendeten Objektive.
- Ich fotografiere sehr gerne im Telebereich, da kommt mir der Crop-Faktor entgegen und im Weitwinkelbereich besitze ich gute Objektive.
- Mein Fotorucksack ist jetzt schon voll und schwer genug, mehr will ich eigentlich zur Zeit nicht mit rumschleppen.



2017 dann doch Umstieg auf Vollformat


Anfang Mai 2017 bekam ich eine fast neue Nikon D-750 ( mit nur 250 Aufnahmen ) zu einem sehr guten Preis.
Der größte Unterschied zu DX ist die Freistellung bei offener Blende, auch bei Weitwinkelobjektiven. Das hatte ich so nicht erwartet. Meine D-7200 benutze ich jetzt hauptsächlich zur Telefotografie.

Gemeinsamkeiten D-7200 und D-750:
derselbe Akku
beide Kameras besitzen den AI-Mitnehmer für die alten Objektive
doppelter Speicherkarten-Slot
an beide Gehäuse passt ein Multifunktionsgriff


einige Unterschiede, abgesehen vom Sensor:
die D-750 besitzt ein Klappdisplay
die kürzeste Verschlusszeit liegt bei der D-750 bei 1/4000s, bei der D-7200 bei 1/8000s



Nikon D-750 ( seit Mai 2017)
Nikon D-750 Draufsicht
Nikon D-750 Frontansicht
Nikon D-750 Rückansicht mit Klappdisplay


Anfang 2017 ersteigerte ich einige alte, manuelle Nikkore, sowie noch die guten, alten AF-Nikkore, die an der D-7200 mit Zeitautomatik genutzt werden können.
Manuelle Nikkore ab 1977 können sowohl an der D-750 als auch der D-7200 benutzt werden.


Folgende manuelle Nikkore besitze ich momentan:

Festbrennweiten:
Nikkor 28/3,5
Nikkor 35/2,0
Serie E 100/2,8
Nikkor 105/2,5
Nikkor 105/2,8 Makro
Nikkor 135/2,8
Nikkor 200/4,0

Zoom-Objektive:
Nikkor 35-105/3,5-4,5
Nikkor 80-200/4,0



Folgende ältere AF-Nikkore:

Festbrennweiten:
AF-20/2,8
AF-50/1,4 D
AF-50/1,8 D
AF-60/2,8 D Makro
AF-180/2,8 D

Zoom-Objektive:
AF 24-120/3,5-5,6 D
AF 28-70/3,5-4,5 D
AF 28-85/3,5-4,5
AF 28-105/3,5-4,5 D
AF 28-200/3,5-5,6 D
AF 35-135/3,5-4,5
AF 75-300/4,5-5,6


Fremdhersteller (zum Teil noch aus analogen Zeiten vorhandene Objektive):
Sigma 8/4,0 Fisheye-Objektiv
Tokina 10-17/3,5-4,5 DX-Fisheye-Zoom (passt auch an die D-750, um Kugelpanoramen anzufertigen)
Sigma 15-30/3,5-4,5 DG
Sigma 70-210/3,5-4,5 Apo D
Tokina 80-400/4,5-5,6 ATX D
Tokina 500/8,0 manuelles Spiegeltele





Stand: 27.05.2018